Kontakt
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Iljana Herkelmann
- Dipl.-Sozialpädagogin
- Telefon 02381 893-278
- Telefax 02381 893-134
Station B2
Drogen-Plus
Häufig stellt sich während des Qualifizierten Entzugs heraus, dass der Drogenkonsum als „Selbstbehandlung“ einer psychiatrischen Erkrankung anzusehen ist oder dass durch den Konsum eine neue Störung entstanden ist, die gezielt behandelt werden muss.
Jugendliche mit einer „Drogen- Plus“ Diagnose (z.B. Essstörung, Angststörung, Psychose) erhalten eine mittelfristige, stationäre Therapie mit einem offenen jugendpsychiatrischen Angebot.
Für sie wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der in unterschiedlicher Kombination Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Familientherapie, Trauma-therapie, Pharmakotherapie, Ergotherapie, Klinisch-Psychomotorische Therapie, Soziotherapie beinhalten kann und auf die Störung zugeschnitten ist. Bezugspersonen im pädagogisch - pflegerischen Dienst fördern die Alltags- und Freizeitgestaltung und die Selbstverantwortung. Die Station wird offen geführt.
Die bei Drogenproblemen notwendigen Kontakteinschränkungen werden im Behandlungsvertrag festgelegt. Ziel ist die Wiederherstellung der seelischen Gesundheit unter Drogenfreiheit.